Donnerstag, Mai 04, 2006

Keine Todesstrafe für Moussaoi

Von Fega Maldas

Als entschiedener Gegner der Todesstrafe freue ich mich natürlich, daß Moussaoi weiterleben darf, jedoch empfinde ich in diesem Fall nicht nur Freude, sondern auch Schadenfreude. Ist es nicht schön, daß jemandem, der sich nichts sehnlicher wünscht als sich als Märtyrer den Weg zu seinen 72 Jungfrauen freizukämpfen, dieser Orgasmus verwehrt wird?
Dies befriedigt mich nun wieder ungemein, was ich mir entschieden mehr gönne als ihm.

Nun kann er zusehen, wie er im Knast seine bisherigen Sünden abbaut, um doch noch ins Paradies zu gelangen. Der Königsweg bleibt ihm jedenfalls versperrt und ohne diesen bekommt er bei weitem nicht die selben Freuden geliefert. Er wird sich maßlos ärgern und dies ein Leben lang.

Auf jeden Fall wird er dort viele Gleichgesinnte treffen. US-Gefängnisse sind dafür bekannt, daß gerne zum Islam konvertiert wird. Wo sonst wird einem versprochen, angesammelte Sünden in einem großen Schlag abzubauen?

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Hauptsache er lässt die Seife nicht fallen.