Mittwoch, Mai 31, 2006

Mit Karate in die Integration!

Von Astuga für Philippika

Werner Miedl, seines Zeichens ÖVP-Schulstadtrat in Graz, hat ganz famose Ideen.
Im Zusammenhang mit den Nachwehen der Integrationsdebatte rund um zugewanderte Muslime in Österreich möchte er O-Ton: Hunger und Neugier auf unsere Kultur wecken!

Um dieses hehre Zeil zu erreichen, das man naiverweise (sorry, ich bin so!) bei Migranten auch im Eigeninteresse bereits voraussetzen könnte, hat er unter anderem folgende Maßnahmen vorgeschlagen: ... Dass etwa Mädchen muslimischer Eltern nicht am Turnuntericht teilnehmen dürfen - mit "Zwang" sei das aber nicht zu lösen. Miedl: "Es bringt nichts, diesen gewachsenen, männerdominierenden Kulturen mit Druck zu begegnen.
Eher mit Anreizen.
Wenn Männer ihre Frauen in die Schule zum Elternsprechtag lassen, soll es einen Bonus geben, oder wenn Frauen zum Frauenarzt, der ja ein Mann ist, gehen dürfen, dann brauchen sie zum Beispiel weniger Krankenversicherung zahlen."

Gegen gewaltbereite "Gangs", die vereinzelt auch in Zuwanderervierteln zu finden seien, habe er jedenfalls schon ein probates Mittel gefunden. Der ehemalige Polizeigewerkschafter Miedl: "Wir bieten in einer Schule asiatische Kampfsportarten an. Das wirkt. Dort wird nämlich Beherrschung gelernt."

Hier nachzulesen!

Herr Miedl, niemand interessiert sich für eine Luschen-Kultur, erst recht nicht wenn er aus einer, wie sie selbst konstatieren, männerdominierten Kultur stammt!
Vielleicht ist der Mangel an Verständnis aber auch mein Fehler, und ich sollte Karate lernen - wegen der Beherrschung!

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