Montag, August 07, 2006

Vom Kommunismus mitten unter uns

Anfang des 20. Jahrhunderts begann Maos Aufstieg. Zuerst als Bandenführer, der sich kommunistischer Methoden wie Säuberungsaktionen bediente, um Angst und Schrecken zu verbreiten, seine Macht auszubauen und, schlicht und einfach, Reichtum anzuhäufen. Dadurch entvölkerte er ganze Landstriche und brachte die Bevölkerung gegen die Kommunisten auf. Seine Massaker sprachen sich in der Provinz herum und die Kommunisten konnten sich wegen des gerechten Hasses der Bauern und Arbeiter gegen sie nur in Randgebieten halten. Dies hat deshalb funktioniert, weil Moskau den einzigen Sohn Chiang Kai Schecks in Geiselhaft hielt wodurch Chiang nur schwer gegen die Kommunisten vorgehen konnte.
Um seinen Sohn freizubekommen ging Chiang einen verhängnisvollen Kompromiss mit Moskau ein; er erkannte die Kommunisten als Partei an, erlaubte ihnen eine Armee aufzubauen (diese sollte ihn eigentlich gegen die Japaner unterstützen, aber Mao baute sie lieber auf, anstatt sie zu verheizen (vor dem Krieg war das Kräfteverhältnis 60:1 für Chiang, danach nur noch 3:1)) und ernannte Shao Li-Tzu, einen kommunistischen Maulwurf, zu seinem zuständigigen Leiter der Medienarbeit im chinesischen Propagandaministerium.
Dies war der entscheidende Fehler. Denn nun konnten die Kommunisten ihre Lügen unter die chinesischen Intellektuellen in den Städten bringen, nun entstand der Mythos vom langen Marsch und dem Kampf für die Bauern (diese interessierten Mao nicht, es sei denn, sie hatten etwas, was man ihnen abpressen konnte). Nun konnte auch der amerikanische Journalist Edgar Snow die Welt über Mao belügen und es wurde ihm bereitwillig geglaubt. Mao war plötzlich sympathisch und seine Morde vergessen.
So und so ähnlich wurden auch die frommen Mythen von der kubanischen und russischen Revolution verbreitet und die Welt himmelte Mao, Che, Fidel, Ho-Chi-Minh, Lenin etc an, die vermeintlichen Helden des Proletariats, die in Wirklichkeit Massaker an Massaker reihten und ihre Nationen ins wirtschaftliche Chaos stürzten.
Wir bejubeln dümmlich Castros Kuba und vergessen bequemlicherweise dabei, dass Kuba vor der Revolution das Land Mittel- und Südamerikas mit dem dritthöchsten Proteinkonsum war (und eine gewaltige Einwandererwelle anzog), mit einem höherem Pro-Kopf-Einkommen als Österreich oder Japan.

In 1960 Castro appointed Che as Cuba's "Minister of Economics." Within months the Cuban peso, a currency historically equal to the U.S. dollar and fully backed by Cuba's gold reserves, was practically worthless. The following year Castro appointed Che as Cuba's "Minister of Industries." Within a year a nation that previously had higher per capita income than Austria and Japan, a huge influx of immigrants and the 3rd highest protein consumption in the hemisphere was rationing food, closing factories, and hemorrhaging hundreds of thousands of its most productive citizens from every sector of its society, all who were grateful to leave with only the clothes on their back.

Pol Pot und Co. werden weitab vom Kommunismus gestellt, obwohl es bei jeder kommunistischen Revolution zu grausamsten Ereignissen kam, ja kommen musste wie Friederich von Hayek schon in den 20er Jahren nachwies.
Die Propagandamaschinerie der Kommunisten läuft und läuft und zeigt interessanterweise Wirkung über den Tod des Sowjet-Imperiums hinweg. Die Propaganda scheint heutzutage sogar erfolgreicher zu sein, als zu Zeiten, als Studenten massiv mit Material aus der sowjetischen Presse versorgt wurden. Indoktrinierung verschwindet nicht so leicht aus den Köpfen. Vermutlich liegt der Erfolg darin, dass aus diesen Studenten nun Redaktionsleiter und bis vor kurzem sogar aus einem ein deutscher Bundeskanzler wurde.
Wenn dieser Entwicklung nicht Einhalt geboten wird, wenn solche Lügen weiterhin, sogar mit Hilfe unserer Steuergelder, verbreitet werden dürfen, wenn Kommunisten weiterhin antisemitisch agieren dürfen, dann werden viele den Kampf gegen die Kommunisten noch mit dem Tod bezahlen müssen.

Die Demokratie muss wehrhaft gegenüber Kräften sein, welche sie beseitigen wollen!

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

"Die Demokratie muss wehrhaft gegenüber Kräften sein, welche sie beseitigen wollen!"

Aber wie? Demokratie ist eine weitgehend leere Worthülse.

Zur Demokratie gibt es eine Reihe von Theorien, aber keine vermag Demokratie leicht verständlich und der Realität entsprechend zu erläutern. Insbesondere gibt es keinen objektiven Maßstab an dem gemessen werden könnte, ob ein Land eine Demokratie ist oder nicht und weshalb. Dabei wäre das "weshalb" sehr wichtig!