Montag, Februar 05, 2007

Erdogan im Erklärungsnotstand!

In seinem aktuellen Artikel "Wird die Türkei eine islamistische Präsidenschaft bekommen?" wirft Michael Rubin einige unbeantwortete Fragen die Verbindungen zwischen dem Finanzier des Terrors Yasin al-Qadi und dem türkischen Premier Erdogan betreffend auf.

Cuneyd Zapsu, Erdogans Chefberater leistete mehrere Geldspenden an Yasin al-Qadi, einen saudischen Geschäftsmann der gleichermaßen vom US-Treasury Departement wie von der UNO als al-Qaida Finanzier betrachtet wird.
Während Zapsu ursprünglich diese Vorwürfe geleugnet hatte - und sogar mit einer Klagsdrohung aufwartete - wurde der Presse mittlerweile auf der Grundlage vertraulicher Dokumente des Council of Financial Crime Investigation bestätigt, dass Zapsu im Jahr 1997 60.000 $ einer al-Qaida Stiftung überwiesen hat. Zwei Jahre später folgte seine Mutter mit weiteren 250.000 $.

Nach den Terroranschlägen des 11. Septembers ließ der Amtsvorgänger Erdogans al-Qadis Konten einfrieren. Doch mit Hilfe seines Geschäftspartners Zapsu - nun in der Rolle eines Beraters des Premierministers Erdogan - legte al-Qadi aus "technischen Gründen" Einspruch dagegen ein.
Dieser wurde nicht nur von Erdogan unterstützt, sondern er bezeichnete überdies al-Qadi in einem türkischen Fernsehinterview als Philantropen.

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