Mittwoch, April 11, 2007

Dem Sterben zusehen!

Kann man jetzt im wahrsten Sinne des Wortes.
Wobei ja laut sudanesischer Regierung nichts ungewöhnliches vor sich geht.

Das Holocaust Memorial Museum in den Vereinigten Staaten hat zusammen mit Google eine einzigartige Online-Kartierung-Initiative gestartet.
Die Krise in Darfur ermöglicht mehr als 200 Millionen Google-Earth-Usern weltweit eine Visualisierung um ein besseres Verständnis des Genozids zu erhalten, der sich gerade (Anm. von mir: Noch immer!) in Darfur, Sudan entwickelt.
Das Museum hat fotografische Daten und Augenzeugenberichte von einer Vielzahl an Quellen zusammengestellt, die erstmals bei Google-Earth zu sehen sind.

Die Krise in Darfur ist das erste Projekt des Museums im Bereich der Genozid-Kartierung-Initiative; die im Lauf der Zeit Bürgern, Regierungen und Institutionen Zugang zu Informationen über potentielle Verbrechen bereits in deren Anfangsstadium ermöglichen soll.

"Heutige Generationen über Verbrechen der Vergangenheit und der Gegenwart zu unterrichten kann durch Technologien wie Google-Earth erleichtert werden.
Wenn es darum geht auf Völkermorde zu reagieren, dann ist die Akte der Weltgemeinschaft verheerend. Wir hoffen, dass diese bedeutsame Initiative mit Google es der Welt erschweren wird, jene zu ignoriern die ihrer Aufmerksamkeit am meisten benötigen."


Sara J. Bloofield, Direktor des USMM

Witness the destruction for yourself

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